
Über mich
Kathrin Rottmann
Meine Geschichte und wie Feel Flow Fade® entstanden ist. Es gab eine Zeit, da haben mich Panikattacken und ein impulsives Temperament immer wieder aus der Bahn geworfen. Ich wollte stark und souverän sein, klar handeln, gelassen bleiben und fand mich doch im Strudel intensiver Gefühle wieder. Mal war es Angst, mal Wut, mal dieses Gefühl, nicht genug zu sein. Irgendwann dachte ich, es reicht! Ich möchte kein Spielball meiner impulsiven Gefühle mehr sein! So begann alles mit einer tiefen Sehnsucht nach innerem Frieden und mit der Frage, warum alles, was ich versuchte, mir zwar Verständnis brachte, aber im entscheidenden Moment intensiver Gefühle, oft keine wirkliche Veränderung meiner Gefühlswelt bewirkte. Über viele Jahre beobachtete ich bei mir selbst, aber auch bei anderen: Selbst gründliche Selbsterforschung – wie es im Yoga so schön heißt – und ein offenes Herz für die eigenen Schatten, wie Ken Wilber es beschreibt, reichen oft nicht aus, um Trigger, alte Themen und innere Blockaden wirklich zu verändern. Immer wieder derselbe Kreislauf. Gleichzeitig wurde mir durch unzählige Podcasts, Online-Kongresse, Bücher, Vorträge und Weisheitslehren immer deutlicher: Viele Ansätze zeigen in eine ähnliche Richtung. Da hieß es: fühlen, wahrnehmen, beobachten, annehmen, loslassen. Und ich dachte mir: Es muss doch möglich sein, daraus eine einfache, klare und wirklich anwendbare Praxis zu entwickeln, die wirklich einen Unterschied macht. Eine Buchbesprechung mit einem Verlag, der mich für ein Manuskript anfragte, brachte es vor drei Jahren ans Licht: Meine Vision war noch nicht ausgereift. Etwas fehlte. Nicht nur ein Name, sondern ganze Puzzleteile, denn in dem, was ich bis dahin hatte, war das Neue noch nicht klar auf den Punkt gebracht. Dann kamen zwei Dinge eng zusammen. Ich vertiefte mich intensiv in die alten Texte des kaschmirischen Shivaismus, besonders in das Buch The Recognition Sutras von Christopher Wallis. Ein Retreat in Portugal, das nur diesem Werk gewidmet war, machte plötzlich sichtbar, was fehlte. Da stand es, vor über 1000 Jahren von Kṣemarāja aufgeschrieben: frei übersetzt: „alles, was mit Bewusstsein bis zu seiner Auflösung begleitet wird, wird vollständig verdaut und legt keinen neuen Samen mehr.“ In diesem Moment wusste ich intuitiv: Das ist der Schlussstein. Gleichzeitig fragte ich mich: Darf ich dieses Wissen aus dem Kontext der klassischen tantrischen Philosophie nehmen? Oder riskiere ich, dass es im Westen sofort in die „Sex-Ecke“ von Tantra geschoben wird? Die Antwort kam in einem Gespräch zwischen Christopher Wallis und Rupert Spira. Rupert Spira sagte sinngemäß: Es ist an der Zeit, diese Weisheiten aus ihrem spirituellen und zum Teil mystischen Kontext zu lösen und sie den Menschen von heute zugänglich zu machen. Für mich war das wie ein; go! Und dann ging alles sehr schnell. In einer Mastermind-Gruppe gab ich das Thema hinein: „Ich suche einen Namen für …“ – und in einer ziemlich nüchternen Business-Session fiel er plötzlich: Feel Flow Fade. Nach nun eineinhalb Jahren intensiver Arbeit mit dieser Praxis könnte ich immer noch innerlich niederknien, wenn Menschen bezeugen, wie sich Ärger, Sorgen, Trauer, Angst, Schuld oder Scham in ihnen verändern – Gefühle, die manche seit Jahrzehnten als Unruhestifter durch ihr Leben begleitet haben. Ich empfinde es als einen Ruf, diese drei winzigen, sanften und doch so kraftvollen Bewegungen der Aufmerksamkeit in die Welt zu tragen. Als Beitrag zum Frieden. Zum größeren Frieden in jeder und jedem von uns, der sich über uns in unser nahes Umfeld und dann weiter über uns hinaus ausbreitet.

Über mich
Annette Emmerich
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